Die Methode der Nervenexzitabilitätsmessung
W. J. Z’Graggen, H. Bostock · Klinische Neurophysiologie · 2011 · Heft 03 · S. 149-155
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Standard-Elektroneurografien von motorischen und sensiblen Nerven erlauben die Bestimmung von Latenzen, Nervenleitgeschwindigkeiten und Amplituden sowie Flächen von Reizantworten. Sie geben damit eine Aussage über die vorliegende Pathologie (demyelinisierend, axonal oder eine Kombination von beiden), jedoch erlauben sie kaum eine Aussage über die detaillierten Mechanismen, welche zur Neuropathie führen. Im Gegensatz dazu erlaubt die Methode der Nervenexzitabilitätsmessung eine Aussage über Veränderungen des Membranpotenzials von Axonen und/oder über die Funktion von Ionenkanälen am Ort der Stimul…