Differentialdiagnose pulmonaler Konsolidierungen
K Marten-Engelke · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2011 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Als pulmonale Konsolidierungen werden Anhebungen der Dichte des Lungenparenchyms bezeichnet, welche die pulmonalen Gefäßstrukturen maskieren. Ein breites Spektrum akuter und chronischer Erkrankungen wird durch pulmonale Konsolidierungen als führender CT-morphologischer Befund gekennzeichnet. Liegt eine akute klinische Symptomatik vor, kommen als Ursachen z.B. diverse Pneumonien oder ein Lungenödem bzw. ein ARDS infrage, wohingegen bei Vorliegen einer chronischen Symptomatik z.B. an eine organisierende Pneumonie (organizing pneumonia), eine chronische eosinophile Pneumonie, einen M. Wegener oder auch ein bronchio…