Pleuramesotheliom
CP Heußel · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2011 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Verbindung zwischen Pleuramesotheliom und der vorwiegend industriellen Exposition von Asbestfasern ist seit ca. 1960 bekannt. Es kommt nach Inhalation der Magnesiumsilikatkristalle zu einer Entzündung der parietalen Pleura. Dabei entwickeln sich bei ca. 2/3 der Patienten fokal kalzifizierende Pleuraplaques. Diese zeigen ein dreifach erhöhtes Risiko zur Ausbildung eines Bronchialkarzinomas oder Mesothelioms an. Die durchschnittliche Latenz zur malignen Entartung beträgt 35–40 Jahre. Durch die flächige Ausbreitung des Mesothelioms entlang der Pleurablätter sind Erkennung und Therapiemonitoring erschwert. Der i…