Das BPES – das Blepharophimose-Ptosis-Epikanthus-inversus-Syndrom
N.N. · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2012 · Heft 01 · S. 28-30
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das BPES (zu Deutsch: Waardenburg-Syndrom) wurde erstmalig von Ammon 1841 angegeben und ausführlicher von Vignes 1889 beschrieben. Es betrifft das weiche Bindegewebe des Mittelgesichts und resultiert in einer Blepharophimoseptosis, Epikanthus inversus und einem Telekanthus. Bei der operativen Korrektur beginnt man mit den Epikanthusfalten im Alter von 3 – 4 Jahren. Es folgt nach 9 – 12 Monaten die Korrektur der Ptosis. Frühere operative Eingriffe können zur Beseitigung der Amblyopie notwendig sein. 1995 wurde der Genlokus auf 3Q23 identifiziert. Das BPES entsteht durch Mutation in einem einzelnen…