Einsatz von Peers zur Prävention des dysfunktionalen Internetgebrauchs bei Kindern und Jugendlichen: Das Projekt „Netzgänger“
SH Kremer, G Mehling, J Wolstein · Suchttherapie · 2011 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Peers sind Multiplikatoren von (präventiven) Inhalten, die der Zielgruppe in relevanten Merkmalen wie Alter, Status oder Rang ähneln (1). Sie stellen glaubwürdige Modelle in einer veränderten Lernsituation dar, gewährleisten die altersadäquate Vermittlung der Botschaften und erhöhen so die Wahrscheinlichkeit zur Anregung eines Lernprozesses. Bei der Prävention von stoffgebundenen Süchten ist bekannt, dass der Einsatz von Peers die Effektivität schulbasierter Programme erhöht (2). In der vorliegenden Studie soll untersucht werden, ob dies auch im Bereich des dysfunktionalen Internetgebrauchs zutrifft…