Differenzierte Effekte verschiedener Gallensäuren im kanzerogenen Progressionsgeschehen beim Barrett-Esophagus – experimentelle in-vitro-Studien
S Jürgens, F Meyer, R Souza · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2011 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Der Barrett-Esophagus (BE) gilt als prämaligne Metaplasie der esophagealen Schleimhaut, welche vermehrt bei Patienten mit gastroesophagealem Reflux (GERD) zu diagnostizieren ist. Obwohl die meisten Barrett-Patienten mit Protonenpumpeninhibitoren behandelt werden, ist die Inzidenz des esophagealen Adenokarzinoms in den letzten 30 Jahren stetig gestiegen. Hieraus abgeleitet, bekommen alternative Substanzen wie Gallensäuren (GS), die während einer Reflux-Episode neben der Magensäure auch in die Speiseröhre gelangen, einen höheren Stellenwert als bisher angenommen in der Entstehung des Adenokarzinoms. B…