Thioacetamid- aber nicht Tetrachlorkohlenstoff-induzierte Fibroseentwicklung führt zu einer Eisenakkumulation in der Leber
K Müller, N Güldiken, Ö Kücükoglu, Y Chen, P Schwarz, H Kulaksiz, P Strnad · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2011 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die chronische Leberschädigung führt zur Entwicklung einer Leberfibrose und ist häufig mit einer sekundären Eisenüberladung assoziiert. Der Pathomechanismus einer solchen Eisenakkumulation in der Leber ist allerdings bislang ungeklärt. Ziel: Um die zugrunde liegenden Mechanismen zu erforschen, haben wir die Parameter des Eisenstoffwechsels während der Entwicklung einer Leberfibrose im Mausmodell untersucht. Methoden: Die Entwicklung einer Leberfibrose wurde in FVB-Mäusen durch eine intraperitoneale Injektion von Thioacetamid (TAA, 100mg/kg 3x/Woche für 15 Wochen) oder Tetrachlorkohlenstoff (CCl4, 0,2…