HIV-Infektion und Schwangerschaft: Wäre ein Teil der Frühgeburten vermeidbar? – Ergebnisse zweier Kohorten aus Deutschland und der Schweiz
A Gingelmaier, K von Weizsäcker, K Aebi-Popp · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2011 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziel: Durch die antiretrovirale Kombinationstherapie während der Schwangerschaft kann die Wahrscheinlichkeit der Virusübertragung von HIV auf das Neugeborene auf unter 1% reduziert werden. Mehrere Studien fanden jedoch eine erhöhte Frühgeburtsrate bei HIV in Assoziation mit der antiretroviralen Therapie. Ziel folgender Analyse war unter anderem, Gründe für die Frühgeburtlichkeit bei HIV auch aus geburtshilflicher Sicht zu evaluieren. Methodik: Prospektive Daten der Schweizer HIV-Mutter–Kind-Studie (MoCHiV) und Daten zweier Zentren in Deutschland (München und Berlin) wurden verglichen. Die Analyse bezieht sich au…