Mirtazapin bei therapieresistenter Hyperemesis gravidarum
AS Kleeberg, F Riebau, F Riebau, L Hellmeyer, BJ Hackelöer · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2011 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziel: Hyperemesis gravidarum tritt bei 0,3–1,5% der Schwangeren auf. Es ist definiert als ein übermäßiges Erbrechen bei der es zu einer Gewichtsabnahme, Volumenverlust, Ketonämie, sowie Elektrolytverschiebungen kommt. Die Erkrankung ist in der Regel selbstlimitierend und auf das erste Trimenon beschränkt. Multiple physiologische und psychologische Ursachen, wie beispielsweise erhöhte ß-HCG-Werte, eine H.pylori Infektion, Hyperthyreose oder psychiatrische Erkrankungen werden für die Hyperemesis gravidarum verantwortlich gemacht. Neben der Rehydratation gelten als Therapiemöglichkeiten v.a. Antiemetika, Antazida,…