„Wir tun – was?“ Eine kritische Analyse des Programms „Hart am LimiT“ (HaLT)
N.N. · Suchttherapie · 2012 · Heft 01 · S. 25-32
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Mit dem bundesdeutschen Programm „Hart am LimiT“ (HaLT-reaktiv) wird angestrebt, Jugendliche nach „komatösem Rauschtrinken“ durch Aufbau von Risikokompetenz und Selbstmanagementfähigkeiten an einen verantwortungsvollen, nicht selbstschädigenden Umgang mit Alkohol heranzuführen. Das Programm ist, durch öffentliche Mittel finanziert, inzwischen deutschlandweit breit gestreut. Der Beitrag diskutiert 11 grundlegende Mängel des Programms, die Zweifel an seiner wissenschaftlichen Fundierung, Wirksamkeit und Kosteneffizienz nähren. Zentrale Kritikpunkte sind das Fehlen aussagefähiger empirischer Belege…