Phänomenologisch-anthropologische Sozialpsychiatrie – Wegmarken für eine theoretische Wiederbelebung
N.N. · Psychiatrische Praxis · 2012 · Heft 08 · S. 407-409
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In diesem Text wird versucht, den Mangel an theoretisch fundierendem Diskurs innerhalb der Sozialpsychiatrie durch einen historischen Rückblick auf einen Verlust an phänomenologisch-anthropologischem Denken innerhalb dieser Schule zurückzuführen. Es wird gezeigt, dass der phänomenologisch-anthropologische Ansatz für die von der sozialpsychiatrischen Bewegung in den 70er-Jahren erwirkten Reformen von großer Bedeutung war. Dieser Ansatz ermöglichte es, durch eine am Erleben der Betroffenen orientierte Psychopathologie konkrete, bedürfnisbezogene Forderungen für diese Reformen zu stellen. Gründe für…