EEG-basierte Brain-Computer Interfaces zur Echtzeit-Dekodierung mentaler Zustände
N.N. · Klinische Neurophysiologie · 2012 · Heft 03 · S. 213-218
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Brain-Computer Interfaces (BCI) setzen algorithmische Verfahren des maschinellen Lernens ein, um für jeden Benutzer spezifische Muster hochdimensionaler EEG-Merkmale zu extrahieren. Diese sind dafür optimiert, Intentions-bezogene Hirnzustände in Echtzeit zu dekodieren. Klassische BCI-Anwendungen für gelähmte Patienten sind Steuerungen von aktiven Prothesen oder Texteingabeprogrammen. Um motorische Intentionen des Benutzers zu erkennen, nutzt das BCI individuelle Aktivierungsindizes des Oberflächen-EEGs, wie das Bereitschaftspotenzial oder die Modulation regionaler Eigenrhythmen. Auch jenseits der…