Amnionruptur bei monochorialer diamnioter Geminigravidiät
D Schlembach, S Neukamm, N von Hahn, T Vales, P Hantschmann · Ultraschall in der Medizin - European Journal of Ultrasound · 2012 · Heft 07
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
dietmar.schlembach@med.uni-jena.de Die perinatale Morbidität und Mortalität ist beiMehrlingsschwangerschaften erhöht. Monochoriale (MC) Gemini weisen eine zwei- bzw. vierfach höhere perinatale Mortalitätsrate als dichoriote Gemini bzw. Einlinge auf. Monoamniote Mehrlingsschwangerschaften tragen hierbei das höchste perinatale Risiko. Die Diagnose „Pseudomonoamniote Gemini“ wird gestellt, wenn bei einer MC-Geminigravidität beifrüher darstellbarer Amnionmembran diese Membran bei mindestens zwei Untersuchungen nicht mehr dargestellt werden kann. Die Ruptur einer Amnionmembran kann spontan oder iatrogen erfolgen. Wir…