Eisenchelation bei Patienten mit myelodysplastischem Syndrom
WK Hofmann · TumorDiagnostik & Therapie · 2012 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die regelmäßige Gabe von Erythrozytenkonzentraten bei Patienten mit myelodysplastischem Syndrom (MDS) gehört zur Standard-Supportiv-Therapie. Wiederholte Transfusionen bringen das Risiko einer Eisenüberladung mit sich. Eine hohe Anzahl von transfundierten Eythrozytenkonzentraten ist mit einer schlechteren Prognose der MDS-Patienten assoziiert. In einer prospektiven, nicht-randomisierten Studie wurde der Einfluss einer konsequenten Eisenchelation auf das Überleben von MDS-Patienten mit transfusionsbedingter Eisenüberladung untersucht. Es konnte ein Überlebensvorteil für die Patienten gezeigt werden, die einer kon…