Salz und Wasser bei der Hämodialyse – Blutdruckabfall, Krämpfe und Durst
Helmut Mann · Dialyse aktuell · 2012 · Heft 07 · S. 392-403
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Es gehört zum Standard einer Diätberatung, einem Hämodialysepatienten zu empfehlen, täglich nur 500 ml mehr zu trinken als der möglicherweise noch vorhandenen Restdiurese entspricht. Außerdem soll er so wenig wie möglich Salz mit der Nahrung aufzunehmen, da Salz angeblich Wasser im Körper des Patienten bindet. Wenn der Patient diese Vorgaben nicht einhalten kann, wird ihm meist fehlende Kooperationsbereitschaft vorgeworfen. Hierbei wird übersehen, dass innerhalb der kurzen Dauer einer Dialysebehandlung massiv in den Salz-Wasser-Haushalt eingegriffen wird. In vielen Fällen wird der Durst erst durch das Salz ausge…