Präinterventionelles Hämostasemanagement – Risikoevaluation und therapeutische Konsequenzen
B. Pötzsch, H. Rühl · Transfusionsmedizin · 2013 · Heft 02 · S. 73-78
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hämostasestörungen können das periinterventionelle Blutungs- und Thromboserisiko erhöhen. Zur Eingriffsvorbereitung gehört deswegen eine Risikoevaluation, um potenzielle Risikopatienten zu erkennen und gezielte therapeutische Maßnahmen einzuleiten. Das entscheidende Element der Risikoevaluation ist die Blutungs- und Thromboseanamnese. Eine unauffällige Anamnese macht das Vorliegen einer Hämostasestörung unwahrscheinlich. In diesen Fällen wird keine zusätzliche Gerinnungsanalytik empfohlen. Ergibt die Anamnese einen Hinweis auf ein erhöhtes Blutungs- oder Thromboserisiko, wird eine differenzierte…