Succinat-Semialdehyd-Dehydrogenase-Mangel: eine vererbbare neurometabolische Erkrankung
N.N. · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2013 · Heft 03 · S. 154-161
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Succinat-Semialdehyd-Dehydrogenase-Mangel (SSADHD) ist eine neurometabolische Erkrankung mit autosomal-rezessivem Erbgang. Gegenwärtig sind weltweit zwar nur ca. 450 Fälle bekannt, dennoch gehört der SSADHD zu den häufigen pädiatrisch relevanten Störungen des Neurotransmitterstoffwechsels. SSADHD liegt eine Mutation im Aldh5a1-Gen zugrunde, was zu einer gestörten Funktion der Succinat-Semialdehyd-Dehydrogenase führt. Dadurch kommt es zu einer Akkumulation von γ-Aminobuttersäure und Succinat-Semialdehyd, welches bei SSADHD alternativ mittels der Succinat-Semialdehyd-Reduktase zu γ-Hydroxy-Buttersä…