Metabolismus des Benzylglucosinolats aus Kapuzinerkresse – eine Humanstudie
S Platz, C Kühn, S Schiess, M Schreiner, M Kemper, A Pfeiffer, S Rohn · Zeitschrift für Phytotherapie · 2013 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Kapuzinerkresse gehört zur Ordnung der Brassicales und ist seit Jahrhunderten als Arzneipflanze bekannt. Die pharmakologische Wirkung der Kapuzinerkresse ist auf das enthaltene Benzylglucosinolat (Glucotropaeolin) zurückzuführen. Durch mechanische Verarbeitung wird die Kompartimentierung der Pflanzenzelle aufgehoben und das Benzylglucosinolat kann durch endogene Myrosinasen zu Benzylisothiocyanat (BITC) hydrolysiert werden. Aufgrund des lipophilen Charakters wird BITC schnell im menschlichen Darm resorbiert, mit Glutathion konjugiert und schrittweise zur Mercaptursäure abgebaut. Durch die Induktion von Phase…