Operatives Vorgehen bei interstitieller Tubargravidität – ein Fallbericht
S Bowkalow, N Krause · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2013 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die interstitielle Tubargravidität beträgt 2 bis 4% aller Eileiterschwangerschaften und etwa 1/2500 – 5000 Lebendgeburten (1). Die Mortalitätsrate ist mit 2,5% 7mal größer als bei ektopischen Schwangerschaften im allgemeinen (2). Interstitielle oder auch cornuale Tubargraviditäten führen aufgrund ihrer seltenen Lokalisation und der ausgeprägten Vaskuarisation oft zu ausgeprägten Blutungen (3). Operationen erfordern chirurgisches Geschick und lassen sich nur selten organerhaltend durchführen. Alternativ kann eine Methotrexatbehandlung erfolgen. Wir berichten über den Fall einer 40-jährigen Patientin (IV. Gravida,…