Management und Schwangerschaftsoutcome des Antithrombin-Mangels
N Rogenhofer, M Bohlmann, P Beuter-Winkler, W Würfel, C Thaler, B Toth · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2013 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Der Antithrombin (AT)-Mangel ist eine hereditäre Thrombophilie, deren Prävalenz in der kaukasischen Bevölkerung etwa 0,02% beträgt. Bei heterozygoten Merkmalsträgern ist das Risiko für venöse Thromboembolien (VTE) mindestens verzehnfacht. Schwangerschaft und Wochenbett stellen für betroffene Patientinnen ein zusätzliches Risiko dar. Aufgrund der niedrigen Prävalenz existieren bislang nur vereinzelte Fallberichte über das maternale und neonatale Management bei Schwangeren mit AT-Mangel. Methodik: Für diese retrospektive Multicenter-Studie wurden sechs Patientinnen bezüglich Vererbung, Ausmaß des AT…