Diagnostik der Monteggia-Verletzung – eine Herausforderung auch 200 Jahre nach ihrer Erstbeschreibung
M Stenzel, S Wolke, HJ Mentzel · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2013 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zielstellung: Die Monteggia-Läsion gehört zu den seltenen Verletzungen im Kindesalter. Sie soll unter diagnostischen Aspekten diskutiert werden. Material und Methoden: Im Jahr 1814 beschrieb der italienische Chirurg Giovanni Battista Monteggia erstmals die Kombination aus Luxation des Radiusköpfchens und Fraktur der proximalen Ulna. Diese Art der Kombinationsverletzung gehört zu den so genannten „Kadi-Läsionen“, da das Nichterkennen unter anderem zu einem Arzthaftpflichtverfahren führen kann. Die Luxation des Radiusköpfchens, isoliert und als Monteggia-Läsion stand bei Schlichtungsverfahren bei Kindern mit Frakt…