Myeloproliferative Neoplasien (MPN) – Bessere Therapieerfolge durch personalisierte Medizin
Steffen Koschmieder, Tim H Brümmendorf · Der Klinikarzt · 2013 · Heft 08 · S. 340-343
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Es ist über 60 Jahre her, seit William Dameshek, damals Editor für die Fachzeitschrift „Blood“, 1951 in seinem Editorial mit dem Titel „Some Speculations on the Myeloproliferative Syndromes“ erstmals die Möglichkeit einer gemeinsamen Ursache für die „chronische granulozytische Leukämie, Polyzythämie, myeloische Metaplasie und diGuilielmo's Syndrom“ formulierte. Im Jahre 2005 erfuhr diese Theorie einen neuen Antrieb, als die Punktmutation im JAK2-Gen und das resultierende JAK2 V617F-Onkoprotein bei Patienten mit Polyzythämia vera, Essentieller Thrombozythämie und Primärer Myelofibrose beschrieben wurde. Die Besch…