Tamoxifen − Ein polarisierender Wirkstoff in Zeiten zunehmender Personalisierung der Arzneimitteltherapie
N.N. · Deutsche Zeitschrift für Onkologie · 2014 · Heft 01 · S. 16-20
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Patientinnen mit einem Östrogenrezeptor- oder Progesteronrezeptor-exprimierendem Mammakarzinom erhalten in einem chemopräventiven Ansatz über fünf Jahre den Östrogenrezeptorblocker Tamoxifen oder einen Aromatasehemmer. Sinn dieser Therapie ist es, eventuell verbliebene Tumorzellen daran zu hindern, Östrogen-gesteuert weiter zu proliferieren. In der Praxis wird heute bei postmenopausalen Patientinnen meist eine sequenzielle Kombinationstherapie verordnet. Dabei wechseln die Patientinnen nach 2,5 Jahren Therapie mit Tamoxifen auf einen Aromatase-Inhibitor. Oder sie beginnen die Chemoprophylaxe mit…