Diagnostik und Therapie des Maldeszensus testis – ein Update unter Berücksichtigung der Leitlinien
N.N. · Aktuelle Urologie · 2013 · Heft 06 · S. 445-451
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hodenhochstände gehören mit einer Prävalenz von mindestens 1% zu den häufigsten Anomalien des äußeren Genitales. Ein Spontandeszensus des Hodens ist innerhalb der ersten 6 Monate möglich, sodass im ersten Lebenshalbjahr Verlaufskontrollen indiziert sind. Unbehandelt birgt ein Hodenhochstand das Risiko eines verminderten Fertilitätspotenzials sowie einer erhöhten malignen Entartung (RR 2,5–8). Eine vor der Pubertät durchgeführte Orchidopexie hat das Potenzial, das erhöhte Malignitätsrisiko des MDT auf den Faktor 2–3 zu reduzieren. Eine neoadjuvante Hormontherapie mit GnRH-Analoga ab dem 6. Lebensm…