Kryptogener ischämischer Schlaganfall: Zeit für einen Paradigmenwechsel in Diagnose und Therapie?
N.N. · Aktuelle Neurologie · 2014 · Heft 01 · S. 35-39
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ein kryptogener ischämischer Schlaganfall wird nach den TOAST-Kriterien angenommen wenn andere Ursachen wie eine kardiale Emboliequelle, eine Makroangiopathie, ein lakunärer Infarkt oder eine andere Schlaganfallätiologie nicht nachgewiesen werden konnten. Während für die meisten definierten Schlaganfallätiologien mittlerweile gezielt Sekundärpräventionsstudien durchgeführt wurden, bestand bisher bei Patienten mit kryptogenem Schlaganfall das Problem, dass diese Ätiologie bisher nicht ausreichend operational definiert ist. Das neue Konzept des „Embolic Stroke of Undetermined Source“ (ESUS) umfasst…