Lebersche hereditäre Optikusneuropathie – Klinik, Genetik, therapeutische Optionen
C. Gallenmüller, T. Klopstock · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2014 · Heft 03 · S. 216-221
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Lebersche hereditäre Optikusneuropathie ist eine seltene erbliche Erkrankung der retinalen Ganglienzellen und führt innerhalb von Wochen oder Monaten zu einer meist anhaltenden hochgradigen beidseitigen Visusminderung. Männer erkranken sehr viel häufiger als Frauen, das Erkrankungsalter liegt meist zwischen dem 15. und 35. Lebensjahr. Ursächlich sind Punktmutationen der mitochondrialen DNA. Bei der Erkrankung liegt eine unvollständige Penetranz vor, d. h. es erkranken keineswegs alle Personen, die eine Mutation tragen. Das klinische Erscheinungsbild ist relativ uniform, Erkrankungsbeginn, Sch…