Update zur Studienlandschaft. Zirkulierende Tumorzellen beim metastasierten Mammakarzinom
Natalia Krawczyk, Franziska Meier-Stiegen, Nora Katzorke, Wolfgang Janni, Volkmar Müller, Brigitte Rack, Peter Fasching, Diethelm Wallwiener, Susanne Albrecht, Tanja Fehm · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2014 · Heft 11 · S. 986-988
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Abstract Das primäre Mammakarzinom gilt schon zum Zeitpunkt der Erstdiagnose als eine potenziell systemische Erkrankung. Die kontinuierliche Streuung von isolierten Tumorzellen (ITZ) in die Blutbahn von Patientinnen mit Mammakarzinom stellt ein lang bekanntes Phänomen dar 1. Nach der Hypothese der metastatischen Ineffizienz (metastatic inefficiency) werden die meisten dieser Zellen vom Immunsystem oder durch mechanische Scherkräfte des Blutes eliminiert 2, 3. Eine kleine Subpopulation kann jedoch langfristig im Blut oder in sogenannten „secondary homing sites“ persistieren und gilt als Surrogatmarker der minimal…