Gutachten am Schädel und Hirn – Kasuistiken (Trauma)
A Grillhösl · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2014 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
20% der SHT sind als mittelschwer (GCS 9 – 12) oder schwer (GCS 3 – 8) einzustufen. Bei diesen Patienten liegt in der Regel ein zeitnah nach dem Trauma durchgeführtes CCT vor, das die primären Traumafolgen zeigt. Kontrolluntersuchungen sind empfohlen, da sich die Befunde innerhalb der ersten 36 Stunden verschlechtern können. Zu achten ist auch auf eine sekundäre Hirnschädigung v.a. durch Hypoxie/Hypoperfusion. Ggf. muß zur Diagnose von Dissektionen, Fisteln und Aneurysmen auch eine DSA durchgeführt werden. Die MRT ist v.a. durch Einsatz der T2*w bei der Diagnose von hämorrhagischen DAIs deutlich sensitiver als d…