Endovaskuläre Möglichkeiten und Grenzen bei akuten und chronischen mesenterialen Verschlussprozessen
B. Luther, F. Meyer, A. Mamopoulos, A. Zapenko, R. Doerbecker, C. Wullstein, K. Kroeger, M. Katoh · Zentralblatt für Chirurgie · 2015 · Heft 05 · S. 486-492
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hintergrund: Die Wertigkeit der endovaskulären Therapie (ET) der mesenterialen Ischämie (MI) ist umstritten. Gegenüber der initial geringen Mortalität und Morbidität werfen instabile Früh- und Langzeitergebnisse Fragen zur Indikation und Durchführung des methodischen Vorgehens auf. Methodik: In einem 11-Jahres-Zeitraum wurden 91 Patienten mit MI einer ET zugeführt. 78 × (85,7 %) erfolgte eine Stent-PTA, 13 × (14,3 %) nur eine PTA, vornehmlich an der A. mesenterica superior (n = 81/91, 89 %). Alle Patienten wurden klinisch und duplexsonografisch nachuntersucht. Die durchschnittliche Nachbeobachtun…