Der gestielte gastroomental flap (GOF) zur Deckung duodenaler Wanddefekte
M von Pichler, M Philippbaar · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2014 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Defekte des proximalen Duodenums bei akuten, chronischen und tumorösen Prozessen stellen eine große chirurgische Herausforderung dar. Bei Versagen der primären Duodenalnaht bedarf es eines sicheren Verfahrens zum Verschluss des offenen Hohlorgans. Der gastroomental flap (GOF) bietet eine hervorragende Option mit seinem gut durchbluteten Gewebe, spannungsfrei große duodenale Defekte zu verschließen. Fall: Eine 57 a alte Frau erfuhr eine akute Oberbauchlaparatomie bei perforiertem postpylorischen Duodenalulkus bei bekanntem C2 Abusus. Intraoperativ zeigte sich ein ca. 4 × 4 cm postpylorischer Defekt mi…