Höhergradige Mehrlinge: ein Problem der Reproduktionsmedizin?
R Gomez, C Görg, K Bockmeyer, R Seufert, C Skala · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2014 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Höhergradige Mehrlinge gelten als Hauptkomplikation von reproduktionsmedizinischen Prozeduren und stellen erhebliche Ansprüche an eine Institution die sich mit solchen Problemen befasst. Unklar ist, wie hoch das Aufkommen genau, und welchen Anteil aus reproduktionsmedizinischen Prozeduren entstanden ist. Zwischen 1980 und 2009 wurden in unsere Institution insgesamt 48 Drillings- und 4 Vierlingsgeburten retrospektiv analysiert. Von den höhergradigen Mehrlingschwangerschaften entstanden 40,5% durch eine IVF, 21,6% durch eine ICSI und 30% durch Clomifencitrat zur Konzeptionsoptimierung. Von den Vierlingschwangersch…