Von der FAB- über die Düsseldorf- zur WHO-Klassifikation
U Germing · TumorDiagnostik & Therapie · 2014 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
1982 hat eine Französisch-Britisch-Amerikanische Arbeitsgruppe aus Pathologen die bis dahin nicht klar definierten Krankheitsbilder der Präleukämien formal klassifiziert (1). Methodische Grundlage waren Mikroskopierworkshops mit zytologischer Beurteilung von Blut- und Knochenmarkpräparaten von etwa 50 Patienten. Gemeinsamer Nenner der Präparate war, dass sie als potentiell präleukämisch erachtet wurden und im unterschiedlichen Ausmaß Dysplasiezeichen aufwiesen. Einteilungskriterien der resultierenden Klassifikation waren Blastenanteil, Nachweis von Ringsideroblasten und Auerstäbchen und Zahl der Monozyten im Blu…