Zum Verhältnis von Körperlichkeit und Unverfügbarkeit
Müller, U.; · Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern · 2008 · Heft 1 · S. 73 bis 80
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Mensch ist ein körperliches Wesen, und seine Körperlichkeit1 rückt in Diskussionen in Ethik, Medizin und Recht immer mehr in den Mittelpunkt, weil über den menschlichen Körper und seine Teile in immer größerem Ausmaß verfügt werden kann. Es können nicht nur immer mehr Körpersubstanzen und Körperteile einem Menschen entnommen und an einen anderen Menschen weitergegeben, d. h. vor allem verpflanzt werden, sondern auch der eigene Körper kann durch zahllose Maßnahmen verändert werden - durch (Schön-heits-)Operationen, durch Medikamente oder durch Einsetzung technischer Hilfsmittel. In allen Fällen wird über den…