Differenzialdiagnostik der Bipolaren Störung: historische und klinische Implikationen und Perspektiven
N.N. · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2015 · Heft 02 · S. 74-82
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Im DSM-5 wird die Bipolare Störung (BS) nicht länger zusammen mit der unipolaren Depression als affektive Störung konzeptualisiert, sondern als Brücke zwischen Schizophrenien und depressiven Störungen angesehen. In dieser nosologischen Einordnung spiegelt sich der medizinhistorische Kontext des 19. Jahrhunderts wider. Neben unipolarer Depression und Schizophrenie weisen differenzialdiagnostisch auch die schizoaffektive Störung, die emotional-instabile Persönlichkeitsstörung und das Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) Überlappungen mit der BS auf. Überschneidungen zeigen außerdem…