Veröden und punktweise Kleben: Eine neue Strategie der interventionellen Phlebologie
J Ragg · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2015 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zielsetzung: Die heutigen thermookklusiven Techniken und ebenso Schaumverödungen oder ClariVein® haben den Nachteil, dass die Regression der behandelten Venen nur allmählich und oft trotz Kompressionsmittel symptomatisch erfolgt (entzündliche Verödungsreaktion, Verfärbungen, Verhärtungen). Dieses Problem lösen Klebetechniken zumindest theoretisch, da sie die Venenwände sofort miteinander verbinden und das Lumen minimieren. Allerdings wird dieser Vorteil derzeit durch umfangreiche und kaum resorbierbare Acryl – Implantate zum fünffachen Preis einer Radiowellensonde erkauft (VenaSeal®). In einer präklinischen Stud…