Embolisation der Testikularvenen zur Behandlung der benignen Prostatahyperplasie – eine Zwischenbilanz
H Strunk, M Meier, H Schild, M Rauch · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2015 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zielsetzung: Nach dem von Gat et al. (Andrologia 2008) vorgeschlagenen Prinzip soll eine Embolisation der insuffizienten Testikularvenen bei Patienten mit benigner Prostatahyperplasie (BPH) einen erhöhten hydrostatischen Druck im prostatischen Venenplexus senken und eine Über-flutung der Prostata mit androgenreichem Blut aus dem Hoden verhindern, so dass eine Re-gression der BPH resultiert. Dieses neue Therapieprinzip sollte im Rahmen der klinischen Routine eingesetzt und über erste Ergebnisse berichtet werden. Material und Methodik: Bei 30 Patienten mit BPH wurde eine Embolisation der Testikularvenen durchgefüh…