Der ungewöhnliche Fall: Spontangravidität im Zustand nach Myomenukleation bei riesigem Uterusmyom
M Rath, R Wiedmann, A Wohlfarth, C Brucker · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2015 · Heft 07
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die stattgehabte Myomembolisation ist eine relative Kontraindikation für eine nachfolgende Schwangerschaft. Einzelberichte bestätigen jedoch häufig einen unkomplizierten Schwangerschaftsverlauf und ein gutes Outcome. Wir berichten über eine Patientin mit riesigem, bis zum Nabel reichendem Myom im unteren Uterinsegment. Methodik/Anamnese: Die 42-jährige IVG/IIIP (2x Spontanpartus, 1x sek. Sectio) stellte sich mit einem etwa 17 cm großen, transmuralen Myom vor. Extra muros hatte eine dreimonatige Therapie mit Ulipristalacetat (Esmya®) stattgefunden, welche nicht zur Größenreduktion des Myoms geführt ha…