Pathologisches Glücksspiel: Therapieimplikationen einer neurobiologischen Perspektive
N Romanczuk-Seiferth · Suchttherapie · 2015 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Pathologisches Spielen wird gemäß ICD-10 als Impulskontrollstörung klassifiziert. Aufgrund der klinischen Ähnlichkeiten – wie Kontrollverlust, Entzugssymptomatik und Vernachlässigung anderer Lebensbereiche – wird Pathologisches Spielen jedoch schon lange auch in seiner Nähe zu Suchterkrankungen diskutiert. Auch neurobiologische Befunde weisen zunehmend auf suchtähnliche Pathomechanismen hin. Die aktuelle Novellierung des DSM (DSM-5) folgt diesen Befunden dahingehend, als das Pathologisches Spielen nun als „gambling disorder“ unter „substance-related and addictive disorders“ reklassifiziert wurde. Die…