Mikroskopischer und ultra-mikroskopischer Nachweis von Mikrotraumen in der Endometrialen-Myometrialen Übergangzone von Adenomyose-Patientinnen
M Ibrahim, S Frangini, S Younes, V Chiantera, S Mechsner · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2015 · Heft 07
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Adenomyose uteri (AM) wird durch das Vorkommen von ektopen endometrialen Drüsen und Stromazellen im Myometrium charakterisiert. Als aktuelles Pathogenese Konzept der AM wird die „Tissue Injury And Repair (TIAR)“ Theorie diskutiert. Sie besagt, dass die Uteri von AM-Patientinnen typischerweise eine Hyper- und Dysperistaltik aufweisen, die mit einer konsekutiven Mikrotraumatisierung einhergeht. Dies könnte eine Translokation der basalen endometrialen Drüsen ins Myometrium begünstigen, die dann Adenomyose-Läsionen entwickeln. Im Rahmen der Repairmechanismen wird die Aromatase hochreguliert und führt zur…