Vom Auschwitz-Syndrom zum Modell der Psyche – Biografie und Werk des polnischen Psychiaters Antoni Kepinski (1918–1972)
N.N. · Psychiatrische Praxis · 2016 · Heft 01 · S. 13-17
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ziel: Rekonstruktion des international einflussreichen, aber in Deutschland fast unbekannten Werks von Kepinski. Methodik: Zusammenstellung und historisch-kritische Analyse von Schlüsseltexten Kepinskis. Ergebnisse: Kepinskis Arbeiten zum Auschwitz-Syndrom bildeten die Grundlage für sein Verständnis der Psyche sowie für Forschungen zu Posttraumatischen Belastungsstörungen. Schlussfolgerung: Kepinskis Theorie des Informationsmetabolismus ist grundlegend für die gegenwärtige Versorgung von Patienten. Es gilt, sein Werk weiter zu erschließen und für die Praxis aufzubereiten.