Verminderte Protamin-mRNA Ratio humaner Spermatozoen scheint mit rezidivierenden Aborten assoziiert
N Rogenhofer, J Ott, V von Schönfeldt, A Pilatz, J Wolf, L Windischbauer, S Mittenzwei, S Mahner, CJ Thaler, K Steger · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2016 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zielsetzung: Die beiden Spermien-spezifischen Protamine (PRM1, PRM2) stellen für die Differenzierung haploider Spermatiden in fertile Spermatozoen Schlüsselmoleküle dar, da ihre Expression mit einer Kondensation des Kernchromatins und einem Stop der Transkription einhergeht. Eigene Untersuchungen konnten die Protamin-mRNA Ratio in humanen Spermatozoen bereits als potenten Biomarker für das männliche Fertilisationspotential belegen (Rogenhofer et al. 2013 HumReprod 28:969 – 978). Inzwischen existieren fundierte Hinweise, dass das Spermienepigenom Einfluss auf die Fertilisierung und die frühe Embryonalentwicklung…