Hereditäre Makuladystrophien
A. B. Renner, U. Kellner · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2016 · Heft 10 · S. 1124-1141
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hereditäre Makuladystrophien gehören zur großen Gruppe der erblichen Netzhauterkrankungen, die durch Mutationen in spezifischen Genen bedingt sind. Sie stellen oft eine diagnostische Herausforderung dar aufgrund der relativen Seltenheit der einzelnen Krankheitsbilder, der ausgeprägten klinischen und genetischen Heterogenität, der eher unspezifischen Sehstörungen und der anfangs oft nur dezenten Fundusveränderungen. Makuladystrophien können sich in jedem Lebensalter manifestieren und beschränken sich im Krankheitsverlauf vorwiegend auf die Makularegion, wobei Fundusveränderungen bis in die mittler…