Biomechanik der instabilen Schulter – therapeutische Relevanz
L. Lacheta, A. B. Imhoff, B. Scheiderer · Orthopädie und Unfallchirurgie up2date · 2016 · Heft 05 · S. 331-345
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Schultergelenk erlaubt aufgrund seiner Anatomie große funktionelle Bewegungsamplituden. Dies wird ermöglicht durch eine geringe Kontaktfläche zwischen dem großen, kugelförmigen Humeruskopf und der in Relation dazu kleinen konkaven Glenoidfläche (Golfball-Tee-Prinzip). Für die Stabilisierung dieses offenen Kugelgelenks sind neben den statischen Stabilisatoren wie Glenoidfossa, korakoakromiale Überdachung und Kapsel-Labrum-Ligament-Komplex auch die Rotatorenmanschette und indirekt die skapulothorakale Muskelgruppe als dynamische Stabilisatoren mitverantwortlich. Entsteht ein Ungleichgewicht, kann es zur Instab…