Anti-D, Anti-C und Anti-G in der Schwangerschaft: diagnostische Strategien
A. Leo, S. Laier, C. Weinstock, A. Stürtzel, B. Albrecht, E. A. Scharberg · Transfusionsmedizin · 2016 · Heft 02 · S. 65-69
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die irregulären Rhesus-Antikörperspezifitäten Anti-D und Anti-C treten häufig als Kombination auf. Die serologische Diagnose dieser Kombination ist erschwert, da das zugehörige Reaktionsmuster zusätzlich auch von einer weiteren Antikörperspezifität aus dem Rhesus-System, der Spezifität Anti-G, begleitet oder auch ausschließlich verursacht werden kann. Diese unerkannte Spezifität ist der Tatsache geschuldet, dass Erythrozyten, die das Rhesus-D- oder das Rhesus-C-Antigen tragen, auch Rhesus-G-positiv sind (mit sehr seltenen Ausnahmen). Während die exakte serologische Trennung der 3 genannten Spezif…