CareLit Fachartikel

Dokumentation und Behandlung von venerischen Krankheiten, Pollutionen und Onanie in Hahnemanns frühen Krankenjournalen D2–D7 (1801–1809)

N.N. · Zeitschrift für Klassische Homöopathie · 2016 · Heft 02 · S. 72-77

Dokument
1023808
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für Klassische Homöopathie
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 02 / 2016
Jahrgang 60
Seiten
72-77
Erschienen: 2016-06-01 00:00:00
ISSN
0935-0853

Zusammenfassung

Zusammenfassung Samuel Hahnemann war kein Moralapostel mit erhobenem Zeigefinger. Eine herabwürdigende Wertung von Männern oder Frauen als Personen oder wegen geschlechtsspezifischer Leiden ist nicht erkennbar. Geschlechtskrankheiten wurden aus diagnostischen Gründen von Hahnemann viel häufiger bei Männern behandelt, wobei er Tripper nicht mit Quecksilber behandelte. Eine Syphilisbehandlung ist in seinen ersten Praxisjahren bis 1809 nur indirekt zu erschließen, unverdünntes Quecksilberpulver, Mercurius solubilis, war dabei der Goldstandard. Anamnestisch und in Bezug auf Arzneimittelgaben wurde von Hahnemann näch…

Schlagworte

Hahnemann Gendermedizin Quecksilber Syphilis Geschlechtskrankheiten Onanie gender medicine mercury venereal diseases onanism Zeitschrift für Klassische Homöopathie