Aminosäure-PET bei Hirntumoren
N.N. · Der Nuklearmediziner · 2016 · Heft 04 · S. 279-286
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In der Hirntumordiagnostik hat die PET mit radioaktiv markierten Aminosäuren in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen und ist in vielen Zentren bereits als ergänzendes Diagnoseverfahren neben der MRT etabliert. Die Aminosäure-PET bietet wichtige Zusatzinformationen bei der diagnostischen Zuordnung unklarer zerebraler Raumforderungen und eine verbesserte Darstellung der Tumorausdehnung von zerebralen Gliomen, welche bei der Planung einer Biopsie, eines neurochirurgischen Eingriffs und einer Bestrahlung wichtige Hilfestellung bieten kann. Des Weiteren können prognostische Informationen…