CareLit Fachartikel

Thrombophilie-Diagnostik bei venöser Thromboembolie – wann ist sie sinnvoll?

N.N. · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2016 · Heft 20 · S. 1432-1435

Dokument
1024117
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 20 / 2016
Jahrgang 141
Seiten
1432-1435
Erschienen: 2016-09-01 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Angeborene und erworbene Thrombophilien sind Risikofaktoren für eine erste venöse Thromboembolie (VTE). Hingegen ist das relative Risiko für ein VTE-Rezidiv bei hereditärer Thrombophilie allenfalls moderat erhöht. Die klinische Relevanz wird aber deutlich, wenn man das absolute Risiko betrachtet. Bei Patienten nach VTE ist das Risiko für ein Rezidiv 20-50-fach höher als das Risiko für eine VTE bei Personen ohne vorausgegangenes Ereignis. Ein Thrombophilie-Screening kann daher insbesondere sinnvoll sein bei Patienten mit „intermediärem“ Rezidivrisiko, da hier die Detektion einer sog. „starken“ Thr…

Schlagworte

angeborene Thrombophilie Antiphospholipid-Syndrom venöse Thromboembolie VTE-Rezidiv Antikoagulation hereditary thrombophilia antiphospholipid syndrome venous thromboembolism recurrent VTE anticoagulant therapy DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift