Ergebnisse nach Fingerendgliedreplantation – Ist der Aufwand gerechtfertigt?
N.N. · Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie · 2017 · Heft 01 · S. 29-36
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hintergrund Fingeramputationsverletzungen der Zone 1 und 2 nach Tamai stellen gewöhnlich lediglich eine relative Replantationsindikation dar. Im Gegensatz zur primären Stumpfbildung sind Replantationen sehr aufwändig und erfordern spezielle supermikrochirurgische Fähigkeiten, da hier häufig Gefäße mit einem Durchmesser von lediglich 0,3–0,8 mm anastomosiert werden müssen. Darüber hinaus ist ein längerer stationärer Aufenthalt notwendig und die Zeit bis zur Arbeitsfähigkeit ist verlängert. Eine Replantationsindikation ist daher nur zu rechtfertigen, wenn die zu erwartenden funktionellen und ästhet…