Heparine – DOAKs – VKA
N.N. · Onkologische Welt · 2016 · Heft 05 · S. 206-216
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei Tumorpatienten bestehen ein erhöhtes Thromboembolierisiko und nicht selten gleichzeitig ein erhöhtes Blutungsrisiko. Dies macht die Antikoagulation nicht ganz einfach. Es muss stets eine individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen. Stationäre Tumorpatienten erhalten in der Regel eine medikamentöse VTE-Prophylaxe meist mit einem niedermolekularen Heparin (NMH) in der Hochrisikoprophylaxedosierung. Bei ambulanten Tumorpatienten ist das VTE-Risiko deutlich geringer, sie erhalten nur dann eine medikamentöse Prophylaxe, wenn zusätzliche prothrombogene Risikofaktoren vorliegen. Tumorpatienten mit…