Botulinumtoxin A beim chronischen myofaszialen Schmerzsyndrom
N.N. · Nervenheilkunde · 2003 · Heft 03 · S. 146-149
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das myofasziale Schmerzsyndrom (MPS) stellt eines der häufigsten Ursachen chronischer Schmerzzustände dar. Der klinisch wegweisende Befund bei Palpation der betroffenen Muskulatur ist der sog. Triggerpunkt, ein Kontraktionsknoten von Muskelfasern, welcher zu lokalen und ausstrahlenden Schmerzen führen kann. Pathophysiologisch liegt eine Dysfunktion der neuromuskulären Endplatte zugrunde, die durch muskuläre Überlastung ausgelöst zu werden scheint. Die Diagnose eines MPS wird häufig zu wenig in die Differenzialdiagnose einbezogen und somit unzureichend behandelt. Neben etablierten therapeutischen…